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OVB 19.12.17: Jusos starten neu im Landkreis

Veröffentlicht am 19.12.2017 in Jugend

Nach der Wahl des Vorstands der neugegründeten Kreis-Jusos gab es strahlende Gesichter: SPD-Unterbezirksvorsitzende Angelika Kölbl, Juso-Bundesvorstand Josef Parzinger, Nicole Voggenreiter, Alexander Arnusch, Sebastian Altmann, Barbara Baust, Frank Mürkens und Kilian Maier aus dem Vorstand der Jusos Oberbayern. -kob

Die Jusos haben sich auf Kreisebene wieder organisiert. Am Freitagabend gründeten sich Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) in Waldkraiburg neu und wählten einen Vorstand. Erster Vorsitzender ist der 26-jährige Alexander Arnusch, der auch Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes Waldkraiburg ist.

Waldkraiburg – Die Jusos aus dem Landkreis hatten bei ihrer Gründungsveranstaltung mit SPD-Kreisrat Richard Fischer und der Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Mühldorf, Angelika Kölbl, an diesem Abend Besuch, der deutlich machte, dass sich die Mutter-Partei über die Gründung freut.

„Sie haben den Auftrag, uns Alten auf die Füße zu steigen.“ Richard Fischer, SPD-Kreisrat

Bundesweit zählen die Jusos, eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD, rund 70 000 Mitglieder, in Oberbayern sind es etwa 2000. Frauen und Männer bis 35 Jahre können dabei sein. Fischer erinnerte die Jusos: „Sie haben den Auftrag, uns Alten auf die Füße zu steigen.“

Offenbar sind die Jusos aus dem Landkreis bereits vernetzt mit Jusos aus Nachbarlandkreisen und dem Bezirk Oberbayern. Denn auch deren Vertreter waren in der Taverna Korfu in Waldkraiburg, um die Mühldorfer Jusos aus der Taufe zu heben. Mit Josef Parzinger war sogar ein Bundesvorstand der Jusos zu Gast. Der Student aus Bergen (Landkreis Traunstein) sagte – wie übrigens viele an diesem Abend – es sei genau „die richtige Zeit“ für die Gründung; im Zusammenhang unter anderem mit US-Präsident Trump und dem Brexit.

Es sei wichtig, dass die Jusos Anlaufpunkt für junge, linke Menschen seien. Er wies darauf hin, dass es für Jusos verschiedene Unterstützungsangebote gebe und nannte auch das „kritisch-solidarische Verhältnis zur SPD“.

Benjamin Lettl, Juso-Kreisverbandsvorsitzender in Rottal, sagte, für ihn spielten Landkreis-Grenzen keine Rolle. Die Jusos sollten Präsenz gegen Rechts zeigen – je mehr Jusos es in der gesamten Region gebe, desto leichter sei das.

Bis zu Arnuschs Wahl hatte Kilian Maier, Beisitzer bei den Altöttinger Jusos und dort stellvertretender Vorsitzender des Unterbezirks, der auch stellvertretender Vorstand der Jusos Oberbayern ist, durch den Abend geführt. Unmittelbar nachdem alle Stimmen ausgezählt waren, wies er launig auf einen „Fun-Fact“ über den sechsköpfigen Vorstand hin: „Ihr seid schon jetzt der zweitgrößte Vorstand in Oberbayern.“ Nur München sei größer. Eine Tatsache, die die frisch gegründeten Mühldorfer Jusos natürlich erheiterte.

Alexander Arnusch kündigte an, der Vorstand werde nun ein Konzept und eine Jahresplanung erarbeiten. Dass der Vorstand aus Jusos aus unterschiedlichen Teilen des Landkreises bestehe, wertete er positiv.

Er wisse, dass die Jusos im Landkreis Mühldorf in der Anfangszeit sowohl auf den SPD-Unterbezirk, als auch die Jusos aus den Nachbarlandkreisen sowie dem Bezirk Oberbayern zählen können. Und er freute sich: „Ich habe Lust, mit euch loszulegen.“

 

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